Am Ende der Strommasten.

Das ist zwar kein Abschiedsbrief dafür aber das vielleicht letzte Lebenszeichen in den nächsten zwei oder drei Monaten. Wieso? Ich verkrieche mich nicht in den Dschungel oder besuche ein Ausbildungslager für angehende Terroristen in der Wüste. Nein, ich gehe auf Arbeit. Was das bitteschön mit meinem Verschwinden zu tun hat? Als erstes könnt ihr einmal bei google maps nach Wubin fahnden. Wenn ihr es gefunden habt stellt euch folgende Situation vor: Mobilfunkempfang – möglich aber eher schlecht bis gar nicht, Internet – purer Luxus, Telefonzelle – 10 km entfernt. Das mixt ihr mit der Arbeit die mir bevorsteht. Ich fahre Traktor auf einer Farm. Ein guter Lacher, ich weiß. 10-12 Stunden am Tag, 6 oder 7 Tage die Woche für die nächsten 8-14 Wochen. Na, verblüfft was man mit einem Abschluss als Diplomgeograph so alles anfangen kann? Haltet die Ohren steif, wenn ich wieder da bin, mit dickem Bauch, schlechtem Musikgeschmack und noch schlechteren Manieren hört ihr von mir. Ansonsten, vielleicht gibt es ja doch Internet, da draußen im Outback.

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